Donnerstag, 31. Januar 2008

Und plötzlich macht es nicht mehr MÄÄHHHH...

Was ist passiert mit unserem Schaf? Aus irgendeinem Grund konnte sich das Schaf von seiner Leine befreien und ist abgehauen!! Die Kinder und natürlich Capi sind hinterher aber das Schaf war schon längst über alle Berge.
Am nächsten Tag, die Hoffnung war noch nicht aufgegeben, suchten die Kinder nochmal, aber leider vergebens - DAS SCHAF IST WEG!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Und plötzlich macht es MÄÄHHHH...


... unser neues Haustier, das Schaf!
Seit ungefähr 4 Tagen haben wir ein Schaf im Kinderheim. Wie es dazu kam fragt Ihr euch? Eigentlich ganz einfach: Die großen Jungs haben bei jemandem im Dorf was repariert und es wurde nicht mit Geld bezahlt, sondern mit einem Schaf! Habt ihr euch gedacht, dass man so einfach an ein Schaf kommt :-) Ehrlich gesagt ich nicht, aber in Argentinien ist alles möglich! Capi, unser Haushund hat es erstmal attackiert und so musste das Schaf (hat leider noch keinen Namen) hinter unsern Bach auf die Wiese weichen. Und da steht unser natürlicher Rasenmäher jetzt, angebunden am Baum und ab und an gibt er ein lautes MÄÄHHH von sich!

MMÄÄÄÄHHHHH

Freitag, 25. Januar 2008

Salta


In der Provinz Salta schauten wir uns naürlich die gleichnamige Stadt Salta an :-) In Salta gönnten wir uns für die 2 letzten Nächte ein wunderschönes Hotel, wo wir unsren Rücken nach dem vielen Camping, mal wieder etwas was gutes taten!
Am Morgen wurde erstmal ausgeschlafen und dann ging es in die Stadt und Salta wurde unsicher gemacht. Leider fanden wir die Einkaufsstraße erst, als die Läden schon Siesta machten :-( naja, auch egal, wir haben ja schon genug Geld ausgegeben!
Es ging zurück ins Hotel und der Mittag wurde genutzt, um Karten zu spielen oder zum Schlafen. Am Abend stand nämlich noch was ganz besonders auf dem Programm: Ein kultureller Abend mit Tango, Folklore und typischem Essen.

Wir gingen in ein Restaurant und es gab ganz leckeres Essen und nebenher wurden wir mit Tango- und Folkloreshows unterhalten. Es war sooo wunderschön dem traditionellen Tanz zu zuschauen! Unsere Heimleiter ließen es sich natürlich nicht nehmen und schwungen selbst das Tanzbein!
Das ganze Restaurant wurde von den argentinischen Klägnen mitgerießen und es war einfach ein wunderschöner Abend!

Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Cordoba und nach guten 20 Stunden fahrt kamen wir dann auch nachts im Kinderheim an.





Es war einfach eine wunderschöne Reise und an Patri und Julio (die Heimleiter) gilt ein ganz besonderer Dank, die die Reise so wunderbar organisiert haben! Wir hatten eine wunderbare Zeit und eine tolle Gemeinschaft!

-DANKE-GRACIAS-DANKE-GRACIAS-DANKE-GRACIAS-DANKE-GRACIAS-DANKE-

BOLIVIEN


In Quiaca gingen wir über die Grenze nach Bolivien. Der Grenzübergang war für uns nur von Vorteil, weil wir dadurch unser Visum verlängert haben und natürlich billig einkaufen konnten.
Direkt hinter der Grenze war eine rießen große Einkaufsstraße mit vielen vielen Läden und man konnte echt wunderschöne Sachen wie Pullover, Taschen, Stoffe,.... kaufen.
Nach 2 Stunden intensivem Shoppen ging es dann wieder über die Grenze nach Argentinien und jeder freute sich wieder über 2 Stempel (Ausgang Argentinien und Eingang Argentinien) mehr in seinem Pass!!

Während der ganzen Reise bewunderte ich die Unterschiede zwischen dem Norden, dem Süden und natürlich gegenüber Cordoba. Ich staune und bin fasziniert wie unterschiedlich ein Land von seinen Leuten, Kultur, Landschaft und vom Klima sein kann!

Londres *Inkastädte*


In Londres kamen wir nachts an, suchten uns einen Campingplatz und bauten unsere Zelt in der Dunkelheit auf. Der Campingplatz war echt schön, Nachteil war nur, dass es dort zur Zeit kein fließend Wasser gab. Da merkt man erstmal wie abhängig man von Wasser ist!! Am nächsten Morgen ging es dann zu den Inkaruinen und es war echt interessant zu sehen wie die Inkas früher gehaust haben. Man konnte den Plaza, einen Altar und "Häuser" sehen. Die Landschaft war zu meinem erstaunen sehr grün und mit den Bergen im Hintergrund war man einfach sprachlos.

Ein Museum mit alten Kleidern, Töpfen, Schädeln,.... wurde nach der Führung in der prallen Sonne auch noch besichtig. Die Inkas waren sehr klein und man schätzt, dass in dieser Stadt so um die 1500-2000 Inkas gelebt haben! Eigentlich kann man sich gar nicht vorstellen, dass dort mal Menschen gelebt haben.

Montag, 21. Januar 2008

Villa Union *Laguna Brava*


Am nächsten Morgen wurden die Zelte abgebaut, Alles wurde wieder auf das Dach des Busle geladen und die Fahrt ging weiter Richtung Villa Union. Dort gönnten wir uns eine Nacht in einem super schönen Hostel. Am nächsten Tag hieß es früh aufstehn, denn es geht auf 4200 Meter hoch um die Lagune oben auf dem Vulkan zu betrachten. Noch bei Dunkelheit schlichen wir aus dem Hostel und zu unserem Erstaunen standen 3 Jeeps vor der Tür. Eingestiegen und los ging die 5- stündige Fahrt. Die Landschaft war einfach unglaublich: Ein Farbenspiel von rot, grün, gelb und blau umgab uns und die Berge sahen echt wie gemalt aus. So eine prachtvolle Landschaft mit Bergen, Farben und Guanacas (argentinische Lamas) bezauberte uns Alle. Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir endlich "oben" auf 4200 Meter an und wir merkten wie die Luft dünn und das Atmen schwer wurde. An der schwefligen Lagune gönnten wir uns erstmal eine Pause und ließen die Landschaft auf uns wirken.

Die Rückfahrt, natürlich nur bergab, erwies sich für unseren Jepp schwerer als gedacht. Irgenwas mit der Bremse war nicht in Ordnung und so wurde erst versucht das Problem mit einem Haargummi zu reparieren. Nach ca. 200 Metern tönte das Auto sehr komisch und es musste wieder angehalten werden. Das Haargummi war gerissen und so musste jetzt ein Pendel vom Rucksack herhalten. Wir im Auto hatten natürlich ein bisschen Angst, zum Glück übernahm der Chef persönlich dann das Steuer und wir kamen heil in Villa Union an.
Es war einfach ein wunderschöner Tag!!

Nationalpark Talampaya



Unser erstes Ziel auf unserer Kulturreise war der Nationalpark Talampaya. Der Nationalpark ist Wüste und ihr könnt euch nicht vorstellen wie heiß es war, es hatte so um die 43°Grad. Am Nachmittag machten wir eine Exkursion durch den Park und schauten uns die die rießigen Felsen an, die in einem bezaubernden rot strahlen. Die Straße auf der wir fuhren, war ein ausgetrockneter Fluss und die Felsen waren durch das Wasser geformt . An manchen Felsen konnte man sogar (wenn man richtig hinschaute!!) Gesichter, einen Mönche und die Cathedrale von Barcelona erkennen. Eine weitere Faszination war ein Fels, der wie ein Tunnel geformt war (Bild links). Die ganze Gruppe stand im Tunnel, schrie Hola und das Echo kam 4 mal zurück.
Nach guten 2,5 Stunden in der prallen Sonne war die Exkursion zu Ende und wir gönnten uns erstmal eine kalte Dusche auf dem Campingplatz. Die Nacht verbrachten wir natürlich auch in der Wüste und so erlebten wir die Hitze am Tag und die Kälte in der Nacht.

Samstag, 5. Januar 2008

*Urlaub* - Norden - Bolivien

Eigentlich sollten wir erst im Februar in den Norden fahren, aber wie das hier so ist, wurde alles kurzer Hand umgeändert und so fahren wir jetzt morgen in den Urlaub. Die Reise geht in den Norden und nach Bolivien.
Was uns alles so erwartet weiß ich auch nicht so genau. Unser Heimleiter geht mit auf die Reise und hat viel organisiert!
Ich bin mal gespannt, was wir alles so erleben werden und ich freu mich schon total auf diese Reise. So, aber jetzt muss ich noch packen!

Wenn ich wieder zurück bin gibts natürlich Berichte und viele viele Bilder!

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit
Viele Grüße aus Argentinien
Corinna

Freitag, 4. Januar 2008

San Marcos = die Hippiehochburg


Seit gut einer Woche ist San Marcos aus dem Winterschlaf erwacht.
Davor war es immer schön ruhig im Dorf und man traf nur die Einheimischen, die mit ihren Pferden zum einkaufen ritten. Doch nun ist die Zeit der Stille vorbei und täglich kommen immer mehr Hippies hier in San Marcos an. Die Hostels und Campingplätze sind längst ausgebucht und immer mehr Leute mit vollgepackten Rucksäcken kommen. Man hört Trommelmusik wenn man über den Plaza läuft,der Hippiemarkt boomt und hat sich schon um das 3-fache vergrößert. Auf dem Hippiemarkt kann man echt alles kaufen, was ein Hippie so braucht: Tuchhosen, Kettchen, Taschen, Trommeln,......
Ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen nach San Marcos kommen um Urlaub zu machen. Aber die Sierras (Bergkette) sind echt wunderschön und ich kann es schon verstehen hier Urlaub zu machen.

Das Dorf ist echt aus dem Winterschlaf erwacht, es gibt mehr Läden und man kann so richtige Tourie-souvenirs von San Marcos kaufen.
Ich bin mal gespannt, wie lange San Marcos im Ausnahmezustand ist!!

Viele Grüße von der Hippiehochburg San Marcos
Corinna!

Dienstag, 1. Januar 2008

feliz año nuevo

Ich wünsche euch Allen ein frohes neues Jahr.
Viel Glück, Gesundheit, Freude, schöne und unvergessliche Momente und vorallem Gottes Segen für 2008!!


Wie habe ich am anderen Ende der Welt Silvester gefeiert?
Eigentlich so wie in Deutschland nur 3 Stunden später :-)
Zuerst gab es Essen, argentinisches Schnitzel überbacken mit Tomatensoße und Käse und dazu Salat. Zum Nachtisch gab es ensalada de frutas (Obstalat). Das ganze Essen war sehr lecker! Auch in Argentinien wird der Countdown gezählt und so rutscht man dann ins neue Jahr. Natürlich wurde auch angestoßen mit Sidra (Apfelsekt) und man wünscht sich ein *feliz ano nuevo* (zu deutsch: gutes neues jahr). Die Kinder spielten Spiele und es war ein sehr schönes Fest. Raketen, Feuerwerkskörper, Böller und das ganze Zeugs gibt es hier leider nicht, nur ein paar vereinzelte Raketen sah man am Himmel. Dafür gab es einen wunderschönen Sternenhimmel. Es war mein erstes Silvester, das ich draußen im Freien in Rock und T-shirt und ohne zu frieren gefeiert habe :-).